Vorgerstern hat die BNN ein Interview mit Georg Fritzsch gebracht (online nach Registrierung aktuell hier), indem der neue GMD den schlechten Ruf von Intendant Peter Spuhler bestätigt. Angesprochen auf die durch dessen Führungsstil ausgelöste Krise berichtet Fritzsch: "Die Diskussion an sich überrascht mich nicht, denn unter Theaterleuten
ist die Situation in Karlsruhe schon länger bekannt." Tja, nur der Verwaltungsrat zeigte sich überrascht von der Eskalation und will von nichts gewußt haben.
Zweifel an einer Zukunft mit Peter Spuhler, der irgendwie an seinem Posten kleben will, äußert der GMD indirekt: "Daher kann ich nur hoffen, daß die nun in Gang gesetzten Entwicklungen
wirklich zukunftsorientiert ablaufen und es ermöglichen, daß wir uns
wieder auf das Wesentliche konzentrieren können, nämlich Kunst zu
machen." "Wirklich zukunftsorientiert" ist weder das Generalintendantenmodell noch eine Leugnung der Realität: nur noch wenige Politiker halten an Spuhler fest, doch mehrheitlich ist ihm das Vertrauen entzogen.
Fritzsch selber konnte übrigens für seinen Verantwortungsbereich offenkundig eine Einflußnahme durch den Intendanten verhindern: "In den
Vertragsverhandlungen habe ich immer offen und ehrlich klargemacht, daß
Handlungsfreiheit für mich eine Grundvoraussetzung ist. Insofern habe
ich selbst kein Problem. Aber die Situation im gesamten Haus macht mir
Sorgen."
Seit 1988 bin ich steter Besucher des Badischen Staatstheaters. Bei vielen Opern-, Theater-, Konzert- und Ballettvorstellungen im Jahr und Besuchen in anderen Städten verliert man schon mal den Überblick. Dieser Tagebuch-Blog dient mir seit der Spielzeit 2011/12 als elektronische Erinnerung. Bitte beachten Sie meine Intention: ich bin kein Journalist oder Kritiker, sondern schreibe hier lediglich persönliche Eindrücke, private Ansichten und Vermutungen für mich und Angehörige nieder.
Mittwoch, 30. September 2020
Patriarchendämmerung (26)
Dienstag, 29. September 2020
1. Symphoniekonzert, 28.09.2020
Kultur ist Glücksversprechen
Nach 204 Tagen ohne Theaterbesuch endete für den Verfasser dieses Blogs gestern die längste staatstheaterfreie Periode seit über drei Jahrzehnten und die Vorfreude auf das Orchester, den neuen GMD und Beethoven hatte sich gebirgig aufgetürmt. Das Glücksversprechen wurde eingelöst. Georg Fritzsch ist aktuell der Hoffnungsträger am Badischen Staatstheater, er steht für das, was Intendant Spuhler dem Publikum und den Mitarbeitern des Badischen Staatstheaters verweigert: einen unbelasteten Neuanfang. Fritzsch ist nicht wie andere Spartenleiter in den letzten Jahren gezwungen, wegzuschauen, zu ignorieren oder zu relativieren oder lieber zu gehen, als den Windmühlenkampf gegen ahnungslose Politiker und selbstherrliches Führungspersonal aufzunehmen. Fritzsch kann sagen, was ist, er muß sich nicht in die Schweigespirale einfügen. Er wird auch daran gemessen werden.
Dienstag, 22. September 2020
Patriarchendämmerung (25)
Saisonstart im Stimmungstief (3)
Der SWR bleibt dran an der Intendantenkrise, das Auftreten von Intendant Peter Spuhler zum Saisonauftakt beim Theatertag wird deshalb auch deutlich kritisiert: "Wenn jemand im Saal gewesen wäre, der nichts wüßte von der heftigen Kritik seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an seinem Führungsstil, von dem Vertrauensverlust und der tiefen Krise, in die Peter Spuhler das Theater gestürzt hat, man hätte nach dieser kurzen Ansprache den Eindruck haben können, diese Krise hätte nichts mit ihm zu tun. Persönliche Betroffenheit und Verantwortungsübernahme sieht anders aus."
Der ganze Beitrag findet sich hier: https://www.swr.de/swr2/buehne/auftakt-der-spielzeit-am-badischen-staatstheater-corona-und-andere-krisen-100.html
Samstag, 19. September 2020
Patriarchendämmerung (24)
"Deckel drauf und weiter so?" fragt der SWR (und zwar hier). "Der Personalrat hat mir von großer Skepsis unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern berichtet“, sagt Marie-Dominique Wetzel. Man habe die Befürchtung, daß man von Seiten der Theaterleitung, aber auch von Seiten der Politik auf Zeit spiele."
Montag, 14. September 2020
Vorschau auf die Spielzeit 2020/21 des Badischen Staatstheaters
Nach den Skandalen um Intendant Spuhler ist der Kollateralschaden groß und aus Überdruß am Intendanten wird manchem die Freude auf die kommende Saison fehlen. Peter Spuhler ist als Intendant untragbar und eine Belastung für das Badische Staatstheater geworden. Die Sommerpause brachte ihm hoffentlich etwas Frischluft und Einsicht in seine Situation, die es angesichts der Proteste von allen Seiten gegen seine Intendanz aus demokratischem Anstand gebietet, den Weg frei zu machen für einen Neustart.
Was kann man von der bevorstehenden Spielzeit erwarten? Andere Theater haben frühzeitig erkannt, daß das Covid19-Virus nicht einfach verschwinden wird und ein Impfstoff frühestens 2021 zur Verfügung steht und einen entsprechenden Spielplan entwickelt. Die Pandemie wird voraussichtlich auch den Großteil der kommenden Spielzeit beeinträchtigen, wie sehen also die Pläne des Badischen Staatstheaters aus? Wenige Tage vor Saisonbeginn tappt man auch als Abonnent teilweise noch im Dunkeln, doch es zeichnen sich Konturen ab. Der Intendant hat es anscheinend auch hier verpaßt, rechtzeitig die Realität anzuerkennen.
Freitag, 4. September 2020
Patriarchendämmerung (23)
Der Karlsruher Oberbürgermeister Frank Mentrup hat bei den Enthüllungen über die Intendanz von Peter Spuhler eine schlechte Figur gemacht und auch weiterhin scheint er Probleme damit zu haben, Ursachen und Symptome auseinander zu halten. Im Sommerinterview des SWR (mehr hier) bezeichnet Mentrup die Krise zwar als "eine der zwei schwierigsten Herausforderungen" in seiner zurückliegenden Amtszeit, allerdings sieht er weiterhin die Vorfälle als minderschwer und nicht ausreichend, um den Intendanten freizustellen oder zu beurlauben. Das dürfte viele überraschen, bedeutet es doch im auf die Allgemeinheit übertragenen Sinne, daß seines Erachtens jahrelange, wiederholte und schwere Fälle der Schikane und damit deren Abkömmlinge wie Drangsalierung und Diskriminierungen, Mobbing, Rassismus und Repressalien, auch dann vorkommen dürfen, wenn sie nicht auf Augenhöhe begangen werden und aus der Position eines Vorgesetzten keine besondere Schwere haben. Weiterhin geht Mentrup auf Konfrontation mit Mitarbeitern und Kritikern, die er anscheinend als Nestbeschmutzer sieht.
Mittwoch, 2. September 2020
Patriarchendämmerung (22)
Dienstag, 1. September 2020
Bayreuth Baroque
In Bayreuth gibt es nicht nur Wagners Festspielhaus. Das wunderschöne Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth ist prädestiniert für ein Barockfestival. Vom 3. bis zum 13. September findet nun zum ersten Mal Bayreuth Baroque (mehr hier: https://www.bayreuthbaroque.de/) statt. In den kommenden Jahren soll es jährlich stattfinden, künstlerischer Leiter ist Max E. Cencic. Der frühere Karlsruher Dramaturg Dr. Boris Kehrmann (mehr hier) ist auch dabei und betreut die Operninszenierung von Porporas Carlo Il Calvo, bei der unter anderem auch Franco Fagioli, Max E. Cencic, Julia Lezhneva, Dirigent George Petrou mit seinem Armonia Atenea mitwirken. Die aktuelle Viruskrise hat auch hier ihre Auswirkungen, doch es gibt Videostreams und Radio-Übertragungen.
Mittwoch, 26. August 2020
Patriarchendämmerung (21)
Wie man es auch wendet, die Ursache für die toxische Arbeitsatmosphäre und die Schieflage des Badischen Staatstheaters liegt in der Person des Generalintendanten. Wenn die Politik konstruktiv die Mißstände aufarbeiten wollte, sollte man das Verhalten des Intendanten und seine Methode des Mikromanagements (arbeits-)psychologisch durchleuchten und die Ursachen dafür analysieren. Die Symptome seiner Methode sind verheerend. Mikromanagement ist einerseits bekanntermaßen ein Motivationszerstörer und Arbeitsmoralvernichter, ein Ausbremser von Talent und Potential und Ursache von innerer oder tatsächlicher Kündigung, Depressionen und eines erhöhten Krankenstand, anderseits hat es Spuhlers Methode des Mißtrauens, des an allem beteiligt zu sein, alles zu überwachen und alles zu entscheiden, nicht verhindert, daß es offensichtlich übergriffiges Verhalten seines direkten Untergebenem im Kinder-/Jugendtheater gab, das durch ein Instagram-Konto (https://www.instagram.com/bustedupstaatstheater/) aufgedeckt wurde.
Dienstag, 25. August 2020
Patriarchendämmerung (20)
Montag, 10. August 2020
Patriarchendämmerung (19)
Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Intendant Peter Spuhler wegen des Verdachts auf Untreue, unschöne Enthüllungen und Skandale in diverser Hinsicht stellen seine Intendanz lautstark in Frage, doch nicht nur in Karlsruhe ist der Intendant inzwischen eine Belastung, auch in Gremien und Verbänden kann man die Skandale um die Karlsruher Intendanz nicht ignorieren. Der Landesverband Baden-Württenberg beim Deutschen Bühnenverein hat anstelle von Peter Spuhler den Intendanten des Theaters Ulm Kay Metzger als Stellvertreter der Intendanten in den Vorstand des Landesverbands gewählt.
Donnerstag, 30. Juli 2020
Patriarchendämmerung (18)
oder
"So foul a sky clears not without a storm"
Wer Theaterkrisen mit Theaterweisheiten analysieren wollte, kann sich stets bei Shakespeare umsehen. Es ist etwas faul am Badischen Staatstheater und ein Sturm hat die Sicht aufgeklärt. Doch nun? War der Sturm ausreichend oder ziehen sich die trüb-fauligen Verhältnisse erneut zu? Die Sommerpause im August verschleppt die Krise nach den Enthüllung über Intendant Spuhler und den Mißständen am Badischen Staatstheater in den Herbst. Nun legt das Berliner VAN Magazin nach (und zwar ausführlich und lesenswert hier) und deckt neue Einzelheiten auf: "Gegen ein Mitglied des Ensembles wurde wegen einer mutmaßlichen Vergewaltigung, die im Januar 2019 am Rande einer Premierenfeier begangen worden sein soll, von der Staatsanwaltschaft Karlsruhe Anklage erhoben. Nach einer Anzeige des ehemaligen Verwaltungsdirektors Michael Obermeier läuft gegen Generalintendant Peter Spuhler ein Ermittlungsverfahren wegen Untreue."
Montag, 27. Juli 2020
Patriarchendämmerung (17)
Freitag, 24. Juli 2020
Patriarchendämmerung (16)
Es ist einsam geworden um Intendant Peter Spuhler und gerade nun würde man ihm Freunde wünschen, die ihn unterstützen und ihm raten, loszulassen und Abstand zu gewinnen. Nur noch wenige Politiker halten an ihm fest und bereuen inzwischen wohl, daß sie nicht rechtzeitig den Absprung gewagt haben. Hätte Spuhler persönliche Konsequenzen gezogen, wäre vieles in dieser Deutlichkeit gar nicht erst geschrieben und gesagt worden. Doch nun ist die Liste der Vorwürfe, Stellungnahmen und Erklärungen gegen ihn lang. Aktuelle und frühere Mitarbeiter (hier), der Personalrat des Badischen Staatstheater (hier) sowie sie Orchestervorstände der Badischen Staatskapelle und die Chorvorstände des Badischen Staatsopernchors (hier), die Zuschauervereinigung Freunde des Badischen Staatstheater (hier), der scheidende Generalmusikdirektor Justin Brown (hier) oder die Kulturschaffenden Karlsruhes, der freien Szene und der Kunstinstitutionen, die mit Peter Weibel vom ZKM an der Spitze prominent vertreten sind (hier) - sie alle verneinen oder bezweifeln stark, daß der Intendant noch tragbar ist. "Wie soll aber die Zukunft eines Theaters ausschauen, wenn die meisten Kolleginnen und Kollegen mit dem Intendanten nicht mehr arbeiten wollen?"
Donnerstag, 23. Juli 2020
Patriarchendämmerung (15)
Die Kulturschaffenden Karlsruhes, der freien Szene und der Kunstinstitutionen unterstützen die Mitarbeiter des Badischen Staatstheater in einem Offenen Brief und schließen sich der Kritik Justin Browns in den BNN (mehr hier) an. Die Erklärung hat es in sich, u.a heißt es: "Der Intendant und die Politik verhindern eine bessere Zukunft für das Staatstheater. Wie soll aber die Zukunft eines Theaters ausschauen, wenn die meisten Kolleginnen und Kollegen mit dem Intendanten nicht mehr arbeiten wollen? Offensichtlich will nur die Politik, die ja selbst nicht im Theater arbeitet, mit dem Intendanten weiterarbeiten. Der Beschluß des Verwaltungsrates will ja, daß alles beim Alten bleibt, beim schlechten Alten."
Mittwoch, 22. Juli 2020
Patriarchendämmerung (14)
Karlsruhes Oberbürgermeister Mentrup (SPD) wird nach seinem Auftritt vor den Mitarbeitern des Badischen Staatstheater am vergangenen Freitag (mehr hier) im Theaterumfeld so schnell keine Freunde mehr finden, sein Krisenmanagement wird parteiübergreifend und auch von der eigenen Partei heftig kritisiert. Justin Brown fand deutliche Worte (hier). Dennoch sollte man darauf achten, was Mentrup zu sagen hat. Der OB hat Spuhler eine Frist bis November gesetzt. Auch Politiker der Stadt nahmen Stellung:
Dienstag, 21. Juli 2020
Patriarchendämmerung (13)
Montag, 20. Juli 2020
Herzlichen Dank!
Vielen Dank für Ihre zahlreichen Nachrichten, allerdings habe ich in den vergangen Tagen so viele E-Mails und Mitteilungen bekommen, daß ich für die Aufarbeitung und Beantwortung bis in die nächste Woche benötige. Bitte haben Sie ein wenig Geduld.
Bitte haben Sie auch dafür Verständnis, daß ich nicht alle Kommentare veröffentliche. Gerade wenn sie sehr polemisch sind, gewagte Vergleiche beinhalten und nicht der Intendant, sondern die Privatperson gemeint sein könnten, bewerte ich die Mitteilung als persönliche Nachricht an mich. Ich kann mir gut vorstellen, wie groß der Groll gegen den Intendanten ist, gerade Angehörige die verzweifelte Mitarbeiter erlebt haben, suchen ein Ventil für aufgestauten Schmerz. Allerdings will ich bei allem Verständnis die Stimmung in diesem Blog nicht eskalieren lassen und den Ton gesittet halten.
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Druckkörper Theater
Samstag, 18. Juli 2020
Patriarchendämmerung (12)
Abreißen und neu bauen?
Freitag, 17. Juli 2020
Patriarchendämmerung (11)
Manch einer mag sich wünschen, daß Schillers Weisheiten bei Kulturpolitikern bekannter sein sollten. Als Intendant scheint Peter Spuhler inzwischen untragbar, doch hat er einen Vertrag bis 2026 und verdient bis dahin, wenn man den Gerüchten glauben kann, ca 1,3 Mio €, auf die er wahrscheinlich nicht freiwillig verzichten wollte. Wer sollte ihn denn auch sonst noch engagieren, nach dem, was nun im Juli alles ans Licht kam. Die Reputation ist dahin, eine Chance hätte darin bestehen können, wenn der Intendant auf den Posten verzichtet und sich von sich aus zurückgezogen hätte, er bspw. mittels eines Sabbaticals mit berufspsychologischer Fortbildung daran gearbeitet hätte, sich besser in den Griff zu bekommen, um dann geläutert und mit Demut eine neue Herausforderung zu suchen. Diesen schwereren Weg wollte der Intendant offensichtlich nicht gehen. Ist der Ruf erst ruiniert, lebt's sich's ziemlich ungeniert. Die Fähigkeit, sich schämen zu können, ist rezessiv, man macht einfach weiter und zieht keine Konsequenzen. Und auch in Karlsruhe kann man dies nun beobachten. Niemand will den Intendanten noch auf diesem Posten, Mitarbeiter- und Zuschauerorganisation haben ihm das Vertrauen entzogen und sich gegen ihn ausgesprochen. Wer wollte nun noch an seinem Posten kleben, wer würde nicht den Eindruck haben, mit seinem Verbleiben mache man sich lächerlich? Die Kulturpolitiker des Verwaltungsrats haben es nicht geschafft, den Intendanten als peinliche Gestalt zu verhindern, den Schaden haben die Mitarbeiter und die Zuschauer, die sich mehrheitlich einen unbelasteten Neustart gewünscht haben dürften. Es heißt zwar Politik verderbe den Charakter, es gilt aber auch umgekehrt manche Charaktere verderben die Politik. Ministerin Bauer, OB Mentrup und der Verwaltungsrat haben heute und in den Jahren zuvor einiges dazu beigetragen, die Politik in Verruf zu bringen. Nun haben sie entschieden, daß Peter Spuhler weiterhin als Generalintendant bis 2026 viel Geld verdienen darf. Der Verwaltungsrat will aber "mit einem großen Maßnahmenangebot die Krise wieder in den Griff bekommen", berichtet die BNN (und zwar hier).
Patriarchendämmerung (10)
Dienstag, 14. Juli 2020
Patriarchendämmerung (9)
Die Orchestervorstände der Badischen Staatskapelle sowie die Chorvorstände des Badischen Staatsopernchors haben in einer Stellungnahme die Vorwürfe gegen Intendant Spuhler untermauert, verteidigen den Personalrat und üben namentlich Kritik an einigen Mitgliedern des Verwaltungsrats:
Patriarchendämmerung (8)
Das eigene Haus steht bereits gegen ihn, die Enthüllungsskandale sind mehr als nachteilig für seinen Ruf, nun ziehen die Freunde des Badischen Staatstheaters (mehr hier) als größter Unterstützerverein in einer Stellungnahme für den Verwaltungsrat "eine ernüchternde Bilanz aus neun Jahren Intendanz", sprechen "von einer wachsenden Enttäuschung mit der Intendanz Peter Spuhlers. Viele, die eigentlich an einer Mitgliedschaft interessiert wären, äußern ... ihren Unmut und geben offen zu, daß sie unter der derzeitigen Intendanz das Staatstheater nicht fördern möchten" und kommen zu dem Schluß: "Insofern hofft die Gesellschaft der Freunde auf einen Neuanfang, der auch nach außen hin von einem deutlichen Zeichen begleitet werden muß."