Seit 1988 bin ich steter Besucher des Badischen Staatstheaters. Bei vielen Opern-, Theater-, Konzert- und Ballettvorstellungen im Jahr und Besuchen in anderen Städten verliert man schon mal den Überblick. Dieser Tagebuch-Blog dient mir seit der Spielzeit 2011/12 als elektronische Erinnerung. Bitte beachten Sie meine Intention: ich bin kein Journalist oder Kritiker, sondern schreibe hier lediglich persönliche Eindrücke, private Ansichten und Vermutungen für mich und Angehörige nieder.
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Dienstag, 2. April 2013
Festspielhaus Baden-Baden: Mozart - Die Zauberflöte, 01.04.2013
Da ist dem Festspielhaus Baden-Baden wirklich ein Coup gelungen, als man 2011 melden konnte, daß die Berliner Philharmoniker ab 2013 als Orchester die Osterfestspiele in der Kurstadt und nicht mehr in Salzburg bestreiten. Und wie in Baden-Baden üblich -immerhin kommt man in Deutschlands größter Bühne mit 2.500 Sitzplätzen ohne öffentliche Zuschüsse aus und der ganze Bau wurde nur von Sponsoren privat finanziert- wird den finanzkräftigen Besuchern in der Regel Bekömmliches, Bekanntes und Beliebtes (manche werden sagen Langweiliges) serviert. Entdeckungen und Ausgrabungen darf man nicht erwarten - Risiken kann sich ein selbstfinanziertes Festspielhaus nicht leisten und gibt damit das beste Beispiel, wieso die steuerfinanzierten Häuser unersetzlich sind.
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