Es gibt kein Ende der
Geschichte und auch die knapp 400-jährige Operngeschichte geht weiter.
Es ist die Aufgabe eines guten Opernhauses, gerade auch die eines
Staatstheaters, sich mit allen Epochen auseinanderzusetzen und moderne
Opern gehören wie Barockopern zu den festen Bestandteilen eines guten
und ausgewogenen Spielplans. In den letzten Jahren gab es in Karlsruhe
übrigens Opern wie Gottfried von Einems Dantons Tod (Uraufführung 1947), Bohuslav Martinůs Die griechische Passion (UA 1961), Sandor Szokolays Blutzhochzeit (UA 1964) und Benjamin Brittens Tod in Venedig (UA 1973) mit durchweg beachtlichem und großem Erfolg zu hören. Und auch Tüürs Wallenberg (UA 2001) sollte man sich als Opernliebhaber nicht entgehen lassen.
Seit 1988 bin ich steter Besucher des Badischen Staatstheaters. Bei vielen Opern-, Theater-, Konzert- und Ballettvorstellungen im Jahr und Besuchen in anderen Städten verliert man schon mal den Überblick. Dieser Tagebuch-Blog dient mir seit der Spielzeit 2011/12 als elektronische Erinnerung. Bitte beachten Sie meine Intention: ich bin kein Journalist oder Kritiker, sondern schreibe hier lediglich persönliche Eindrücke, private Ansichten und Vermutungen für mich und Angehörige nieder.
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Donnerstag, 12. Juli 2012
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