Die Omikron-Variante des Covid-Virus wütet, und auch am Badischen Staatstheater gibt es zahlreiche Personalausfälle in diversen Abteilungen und Gewerken, die nicht mehr kompensiert werden können. Die Einstudierung der aus Dortmund eingekauften Produktion von Rossinis Barbier von Sevilla kann deshalb nicht beendet werden, nicht nur die Premiere entfällt, sondern auch alle geplanten Vorführungen. Das ist bitter, die Inszenierung war zuvor sehr erfolgreich, nach der mißlungenen Übernahme des Don Pasquale hätte eine schöne Buffa der Karlsruher Oper gut getan. Die nun abgesagte Inszenierung ist bühnentechnisch anspruchsvoll, sie wird nicht ohne weiteres nachgeholt werden können und es stellt sich unweigerlich die Frage: wann kann die Premiere erfolgen? Der Plan für nächste Saison steht bereits, die kursierenden Gerüchte scheinen auf eine Konzentration auf Übliches hinzudeuten.
Seit 1988 bin ich steter Besucher des Badischen Staatstheaters. Bei vielen Opern-, Theater-, Konzert- und Ballettvorstellungen im Jahr und Besuchen in anderen Städten verliert man schon mal den Überblick. Dieser Tagebuch-Blog dient mir seit der Spielzeit 2011/12 als elektronische Erinnerung. Bitte beachten Sie meine Intention: ich bin kein Journalist oder Kritiker, sondern schreibe hier lediglich persönliche Eindrücke, private Ansichten und Vermutungen für mich und Angehörige nieder.
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Mittwoch, 16. März 2022
Rossinis Barbier von Sevilla entfällt
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