Mittwoch, 18. Juli 2018

Massive Zuschauerverluste in der Karlsruher Oper

Die Zuschauerzahlen der Spielzeit 2017/2018 liegen vor
Die Bilanz der Oper für die abgelaufene Spielzeit ist katastrophal und überrascht nur die, die in den vergangenen Jahren nicht genau hingeschaut oder sogar weggeschaut haben. Intendant Peter Spuhler hat jahrelange an dieser Herabwirtschaftung gearbeitet, der Absturz in dieser Spielzeit ist hausgemacht und in seiner Verantwortung. Knapp 83.000 Opernbesucher - das sind 14.000 Besucher weniger als im Vorjahr bei gleichzeitigem Einbruch der Auslastung um 9,5% auf gerade noch 70,2%. In der Spielzeit 2012/13 hatte man noch knapp 110.000 Opernbesucher. Der Intendant übernimmt natürlich keine Verantwortung, schuld sind selbstverständlich die viel zu hohen Qualitätsansprüche des verwöhnten Karlsruher Publikums (wie eine Zuschauerumfrage ergab (mehr hier), verliert man Stammzuschauer) und unglückliche Umstände, die hohen Eintrittspreise, der Verkehr, wie wär es mit dem Wetter, entweder es ist zu kalt oder zu heiß oder es regnet oder es schneit, blablablabla. Beim Relativieren und Wegreden und sich selber toll finden wirkt die publikumsmarternde ergraute Defiziteminenz auf spießigem Kriegspfad gegen die Freude im Theater wie ein unfreiwilliges komödiantisches Talent.
 
Die Zuschauerzahlen in der Oper sind eingebrochen, die Gesamtzahlen für das Badische Staatstheater sind aber weiterhin konstant! Eklatant auffällig ist, daß es den beiden Sparten hervorragend geht, in die sich Intendant Spuhler nicht einmischen kann: Konzert und Ballett retten nun die Bilanz. Justin Brown erreichte 39.446 Konzertbesucher mit 91% Auslastung der Konzerte. Birgit Keil verzeichnet mit 49.501 Ballettbesuchern eine Rekordspielzeit mit 99,03% Auslastung - und das nur mit Wiederaufnahmen. Axel Preuß erzielte mit ca. 76.000 Zuschauern im Schauspiel ein ordentliches Ergebnis zum schnellen Abschied. Das Kindertheater hatte 31.586 Besucher. Weiterhin kaum Akzeptanz findet das Volkstheater mit 2.655 Zuschauern bei einer Auslastung von 60,2%. Hätte man das Geld fürs Volkstheater in die Oper gesteckt, hätte man wahrscheinlich bessere Zuschauerzahlen.
In der Summe hatte man in Karlsruhe 284.503 Besucher - diese Größenordnung +- ca. 5% ist übrigens seit 2000/2001 in Karlsruhe konstant, Intendant Spuhler mußte dafür allerdings die Anzahl der Vorstellungen stark erhöhen, wo man früher ca 750 Termine ansetzte, waren es letzte Spielzeit über 1000 - mit den bekannten Folgen gestiegener Arbeitslast innerhalb des Badischen Staatstheaters. Hier liegt auch ein Grund für die Politiker, sich gegenüber der Personalie Spuhler lethargisch zu zeigen und trotz bekannter Unzulänglichkeiten über dessen Verlängerung Gespräche führen zu wollen: hinsichtlich der Gesamtzahlen und der Einnahmen steht der Intendant für eine gelungene Stagnation, er profitierte bisher von einem ungewöhnlich treuen und viel zu geduldigem Zuschauerstamm.

Die biegsamen Wahrheiten der intransparenten Landespolitik
Die BNN berichtet heute (ohne es anscheinend bisher kritisch hinterfragt zu haben), die Initiative zur Besprechung der Verlängerung Peter Spuhlers als Intendant über 2021 ging laut Spuhler vom Verwaltungsrat aus, dessen Mitglieder würde ihn "bitten", in Karlsruhe zu bleiben. Nun ist ein Verwaltungsrat ein komplexes politisches Gebilde aus Politikern von Stadt und Land, Intendant Spuhler und die dem Verwaltungsrat vorsitzende Stuttgarter Ministerin Teresia Bauer sollen sich durchaus freundschaftlich nahe stehen. Von daher kann es durchaus zutreffend sein, zu behaupten, die Initiative ging von einem Verwaltungsratsmitglied aus. Andere Verwaltungsratsmitglieder allerdings sind Spuhler gegenüber kritisch und haben sich verwundert gezeigt, denn dieses Thema sollte erst 2019 auf der Agenda stehen. Daß es nun bereits 2018 besprochen wurde, mag der Initiative eines Verwaltungsratsmitglieds geschuldet sein, die das zweifellos mit Spuhler vorab besprochen hat. Oder wurde Spuhler durch die Initiative etwa überrascht? Wohl kaum! Intendant Spuhler rückt es sich nun so zurecht, daß man ihn "bitten" würde und auch das stimmt wahrscheinlich (als frei erfundener Dialog - Teresia: "Peter, mach trotz Pannen weiter! Irgendwann mußt du es doch auch mal lernen." Peter: "Sag erst Bitte" Teresia: "Bitte"). 
Nun ja, ist es nicht vielmehr so, daß im tagespolitischen Geschachere eine Hand die andere wäscht und der eine Kandidat dort toleriert wird, damit man an anderer Stelle seinen Kandidaten bekommt? Oder erfolgte die Abstimmung über Spuhler etwa in freier und geheimer Wahl? Hat man auch die Mitarbeiter des Badischen Staatstheaters abstimmen lassen und deren Meinung eingeholt? Wenn man als Bürger Sitzungsprotokolle des Verwaltungsrats einsehen könnte, könnte man eher überprüfen, was auf wessen Initiative geschah. Die mangelnde Transparenz verhindert schnelle Antworten.
 
Entscheidend ist etwas anderes: 10 Jahre sind genug! Oder mit Zitaten: "Karlsruhe ist keine Endstation" und "Von Karlsruhe aus macht man Karriere". Eine weitere Verlängerung wirkt wie ein Mitleidsbonus und das Eingeständnis einer gescheiterten Karriere an der Endstation.

P.S.
Die Panikattacken hinsichtlich einer weiteren Verlängerung Peter Spuhlers als Intendant breiten sich seit diesem Winter aus, hier wurde im März zum ersten Mal darüber berichtet (und zwar hier). Interessant, daß diese Katastrophenmeldung mehrere Monate gebraucht hat, bis sie von den Medien aufgegriffen wurde und nun in den BNN bestätigt wurde. Nicht alle Journalisten können immer am Puls des Geschehens sein.

Kommentare:

  1. Lieber Honigsammler,

    Ende Mai schickte ich einen dreiseitigen Brief ins Rathaus, um in der Tat flehentlich darum zu bitten, GI Spuhler nicht abermals zu verlängern. Bei der Darstellung der Fehlleistungen konnte ich auf Ihre Mitteilungen zurückgreifen.
    Ich hoffte, dass der Nachfolger von Herrn Jäger das Thema Spuhler und er Niedergang des BST offener und wahrhaftiger wahrnimmt. Weit gefehlt.
    Dr. Albert Käuflein empfand in seiner siebenzeiligen Antwort die Feststellungen zu den Fehlleistungen GI Spuhlers als Unterstellungen und Beleidigungen, zu denen er sich nicht äußern wolle.
    Er verwies darauf, dass das Thema „Vertragsverlängerung“ „dem Verwaltungsrat des Theaters [obliegt], der sich vor allem aus Mitgliedern des Landtages und des Gemeinderates zusammensetzt. Dessen Entscheidung ist abzuwarten.“

    Bemerkenswert: der kultur¬po¬li¬ti¬sche Sprecher seiner Fraktion Dr. Käuflein ist selbst Mitglied des Verwaltungsrates!
    Warum hat er es nötig sich hinter dem oben zitierten Allgemeinplatz zu verstecken?
    Er ist der richtige Adressat für das Anliegen gewesen!

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    1. Vielen lieben Dank für die Information. Die mir berichteten Erfahrungen mit den Verwaltungsratsmitgliedern haben bisher meistens meine persönlichen Erfahrungen bestätigt. Mein Schreiben war als Zusammenfassung so formuliert, daß darin keine Fragen waren, also eine Antwort nicht zwingend erforderlich, da man nicht erwarten kann, daß sich Politiker diesbezüglich zitierfähig festlegen. Die Mehrheit der Politiker kann nicht als Zuschauer die Qualität beurteilen, sondern geht nur nach Zahlen und reagiert auf Druckschmerz.

      Ca. die Hälfte der kontaktierten Politiker hat dann auch nicht geantwortet. Ob sie von meinem Schreiben überhaupt Kenntnis genommen haben, bleibt unklar. Innerhalb der großen Parteien gab es ebenfalls Unterschiede, bspw. ein SPD Mitglied hat mit innerhalb von 24 Stunden eine sehr nette Antwort geschickt, andere SPDler reagierten gar nicht – so ähnlich war das auch bei CDU und Grünen. Es hängt nicht vom Parteibuch ab, wie man sich als Politiker verhält.

      Die erhaltenen Antworten waren teilweise freundliche Bestätigungen der Kenntnisnahme, einige haben sich bedankt und darauf hingewiesen, wie wichtig es für sie ist, Rückmeldungen von Bürgern zu bekommen, mit wenigen kam es sogar zu weiteren E-Mails und persönlichen Treffen unter dem Siegel der Vertraulichkeit.

      Dr. Käuflein ließ sich am meisten Zeit für seine Antwort, die sich dann auf die sehr kurze Mitteilung bar jeder Freundlichkeit beschränkte, daß Personalfragen nicht vom Verwaltungsrat in der Öffentlichkeit diskutiert werden. Damit hat Käuflein einen wichtigen Hinweis gegeben, Politik mag intransparent sein, die Diskussion um den Intendanten gehört in die Medien und deshalb habe ich hier auch verstärkt das Thema der mißlungenen Intendanz aufgegriffen, da die Presse sich bisher zurück hielt. Spätestens nachdem 14.000 Opernkarten weniger verkauft wurden als im Vorjahr, sollten jetzt endlich die Alarmglocken schrillen.

      Der Ton macht die Musik. Dem geschriebenen Wort wird gerne eine falsche Tonlage unterlegt. Dr. Käufleins Antwort an mich, klang bspw. für mich angesäuert, als wäre es für ihn nervend, daß sich Bürger zu Wort melden. Alle anderen Antworten erschienen mir deutlich freundlicher und entspannter. Aber das ist reine Interpretation. Die Antwort, die Sie von Käuflein bekommen haben, klingt für mich unverschämt. Als Politiker sollte man die Reife haben, Kritik ernst zu nehmen und sie argumentativ aufzugreifen oder sie gekonnt abprallen zu lassen. Dem besorgten Bürger klar zu machen, daß er sich keine Kritik und Meinung zu erlauben habe, ist miserabler Stil. Sie wissen nun zumindest, wem Sie bei der nächsten Wahl ihre Stimme nicht geben sollten.

      Ich befürchte übrigens, der Intendant will die Kuh noch so lange melken als möglich. Er wird erst dann gehen, wenn ein weiterer Einbruch unausweichlich wird, aber er wird sich so rechtzeitig zurück ziehen, daß der Scherbenhaufen seinem Nachfolger vor die Füße fällt.

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  2. Hi.
    Nun,die Oper existiert durch "nicht Spuhler" Produktionen (Zauberflöte,Tosca,Hänsel und Gretel,Figaro usw.).Dafür würde ich das Publikum nicht als "zu geduldig" bezeichnen.
    Es gab gute Produktionen,nur nicht von Hr Spuhler (Fledermaus,Liebestrank,usw,leider nix geworden),das Publikum geht in die alten Produktionen,die Statistik sollte man sich mal ansehen (falls es da was für "Hr Spuhler Produktion" zu sehen gibt).Tosca ausverkauft,Zauberflöte voll,tja,das geht aber auf andere Verdienste.
    Das neue Spielzeitheft sagt alles :es beginnt mit Volkstheater.
    Vielleicht ist das bad. Staatstheater KA doch zu groß für Hr.Spuhler?
    Man könnte die Sparte doch abkapseln und ihn da mal werkeln lassen (und für das Staatstheater neuen Intendanten holen)......

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    1. Vielen Dank. Es gab meines Erachtens viele gute Opernproduktionen in den letzten Jahren (endlich die Rückkehr von Berlioz‘ Trojanern, Meyerbeers Prophet, Riccardo Primo, mir gefiel der Liebestrank und Anna Bolena, ….), es gab umstrittene Produktionen (Tobias Kratzer), es gab auch Durchschnittliches, aber vor allem zu viel dilettantisch Mißlungenes, das die künstlerische Intendanzfähigkeit Spuhlers für mich in Frage stellte. Es gab zudem weder eine erkennbare Repertoirepolitik noch eine vernünftige Besetzungspolitik. Das ist teilweise unter Fichtenholz besser geworden, dennoch bleibt der Eindruck, daß der Intendant die größte und teuerste Sparte lieblos auf einem Abstellgleis rangiert.
      Bei der Vorstellung der Sparten im Spielzeitheft will man übrigens rotieren: jede darf mal ganz vorne erscheinen. Das ist natürlich verheerender Unsinn. Das Volkstheater hat 2600 Besucher, die meisten wahrscheinlich mit Freikarten als Angehörige und Freunde der Amateurdarsteller. Wenn man im Spielzeitheft seinen Zuschauern vermittelt, daß Dilettantentheater an erster Stelle steht, darf man sich nicht wundern, wenn man an Seriosität verliert, das Publikum abwandert und nicht mehr kommt. Falsche Wertigkeiten sind die Domäne des Intendanten.
      Sie haben recht: das Badische Staatstheater ist auch meines Erachtens zu groß für den Intendanten. Aus dem Haus hört man oft, er sei ein „Kontrollfreak“, der keine produktive und inspirierende Atmosphäre verbreitet hat. Er wäre vielleicht der richtige Kandidat als Intendant eines Volks- und Kindertheaters. Als Generalintendant eines Mehrspartenhauses scheint mir sein altertümlicher Führungsstil nicht mehr zeitgemäß. Er sollte sich aus der künstlerischen Verantwortlichkeit komplett zurückziehen und Spartenintendanten einsetzen, die die komplette künstlerische Verantwortung haben - wie das aktuell bei Birgit Keil im Ballett und Justin Brown im Konzert schon zu sein scheint. Wenn Spuhler schon weiter machen muß, dann sollte er sich auf den Posten des geschäftsführenden Intendanten beschränken.

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  3. Lieber Honigsammler,
    wie bei den Zuschauern, so auch bei den qualifizierten Mitarbeitern: wer kann, bringt sich schleunigst in Sicherheit. Von der Öffentlichkeit unbemerkt bleiben schändliche Vorgänge in der technischen Leitung. Besonders die qualifizierten Frauen gehen weg, sobald sie können.
    Spuhlers Gefolgsmann Ivica Fulir war Technischer Direktor in Heidelberg und wurde von ihm nach Karlsruhe mitgebracht. Der Technische Direktor des Badischen Staatstheaters Harald Faßlrinner wollte freiwillig nicht weichen, also wurde Fulir als "persönlicher Referent des Intendanten" ins Theater eingeschlichen und kurze Zeit später in aller Stille zum Technischen Direktor für den Umbau umbenannt. Diese Stelle gab es bis dahin nicht, und eine Ausschreibung oder Bewerbungsverfahren gab es nicht. Eine richtige Überraschung aber kam erst kürzlich völlig unerwartet über die leidgeprüften technischen Mitarbeiter des Theaters: TD Harald Faßlrinner erklärte seinen Rückzug zum Jahresende 2017 und "überließ" seinen Posten ab 1. Januar 2018 Herrn Fulir. Im 21.Jahrhundert rechnet man mit solchen Streichen eher im Lande des Erdogan aber nicht in einem Kulturbetrieb in Baden-Württemberg, wo ein Gesetz zur Chancengleichheit vorschreibt, technische Leitungspositionen öffentlich auszuschreiben. Im Machtbereich von Peter Spuhler gelten auch dafür offenbar Ausnahmen. Die Sorgen der Mitarbeiter um die zu erwartenden Folgen für das Betriebsklima wurden auch sofort dadurch angeheizt, dass schon kurz darauf zwei der qualifiziertesten technischen Mitarbeiterinnen kündigten(unter der Leitung von Achim Thorwald war das Opernhaus in Karlsruhe das einzige Opernhaus in Deutschland mit zwei Bühnenmeisterinnen – jetzt ist es eine weniger; dann ging die Leiterin der Requisite). Dann folgten nach und nach Kündigungen anderer technischer Mitarbeiter.
    Was ist von einem Technischen Direktor zu halten, der ohne Bewerbungsverfahren in Position gebracht wurde? Ganz einfach: es werden jetzt andere frei werdende Stellen ebenfalls ohne Ausschreibung "nach Gutsherrenart" vergeben, am liebsten mit einem Künstlervertrag nach NV Bühne, dann ist der Personalrat aus dem Rennen.
    Interessiert sich der Verwaltungsrat überhaupt dafür, was sich im Theater abspielt? Wo bleiben diejenigen, die der Belegschaft eine Mediation verordneten, die bis heute keine Besserung des Betriebsklimas bewirkt hat? Kriegt Herr Dr.Mentrup überhaupt mit, was hier läuft oder reichen ihm die – frisierten – Zuschauerzahlen? Es wäre gut, wenn die Zuschauer zumindest wüssten, was hinter den Kulissen läuft, wenn sich vorne der Vorhang hebt.
    Helene

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    1. Vielen Dank für Ihren ausführlichen Kommentar. Ein Mitarbeiter des Staatstheaters schickt mir ab und zu "Lageberichte" und identifiziert sich in der Betreffzeile mit "Neues von der Schreckensherrschaft". Ich kann das nicht überprüfen, mit dessen und anderen Aussagen, nun bspw. auch von Ihnen, ergibt sich wie in einem Puzzle ein sehr unschönes Bild. Ich befürchte nur, daß diese Informationen nicht durchdringen, weil sie bisher niemand hören will. Da hat man mit Mentrup einen SPD-Oberbürgermeister, der anscheinend keine eigene sozialdemokratische Agenda hat und sich um Angestelltenbelange nur oberflächlich kümmert -die Mediation war ja wohl nur Kosmetik-, mit Käuflein hat man einen Kulturbürgermeister, der es anscheinend als Zumutung betrachtet, wenn Bürger sich kritisch zu Wort melden, und dann gibt es noch die zuständige Ministerin, die beiseite geschoben hat, daß die Grünen einst für Begrenzung von Amtszeiten, Rotation und Machtteilung standen. Und die Presse -einst die 4.Macht- ist zurückhaltend und traut sich nicht, kontrovers zu fragen.

      Meines Erachtens muß mehr Druck beim Verwaltungsrat landen. Steter Tropfen hölt den Stein. Von Publikumsseite geschieht das bereits etwas, von seiten des Staatstheaters müssen sich Arbeitnehmervertreter evtl. klarer positionieren. Vielleicht gelingt es, das eine oder andere Verwaltungsratsmitglied doch noch zu überzeugen, sich öffentlich für einen Neustart auszusprechen. Ich kann und will nicht glauben, daß alle Politiker Duckmäuse sind.

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  4. @anonym: Vielen Dank für die weiterführenden Informationen.

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