Justin Brown machte gestern die langsamen Sätze zu den Herzpunkten des 1. Symphoniekonzerts.
Seit 1988 bin ich steter Besucher des Badischen Staatstheaters. Bei vielen Opern-, Theater-, Konzert- und Ballettvorstellungen im Jahr und Besuchen in anderen Städten verliert man schon mal den Überblick. Dieser Tagebuch-Blog dient mir seit der Spielzeit 2011/12 als elektronische Erinnerung. Bitte beachten Sie meine Intention: ich bin kein Journalist oder Kritiker, sondern schreibe hier lediglich persönliche Eindrücke, private Ansichten und Vermutungen für mich und Angehörige nieder.
Dienstag, 29. September 2015
Samstag, 26. September 2015
Monty Python - Spamalot, 25.09.2015
Wer Musicals und Materialschlachten mag, darf sich freuen. Das Programmheft stellt klar: "Ungefähr 170 Kostüme, gut 50 Perücken und Haarteile, unzählige
schnelle Umzüge hinter der Bühne - damit ist Monty Python's Spamalot die
aufwändigste Produktion ... seit langem." Man gibt sich viel Mühe am Badischen Staatstheater (manch einer würde sich den Aufwand in Oper und Schauspiel wünschen!), um einen Erfolg zu erzwingen - immerhin ist das Haus durch qualitätsschwache Inszenierungen in Schauspiel und Oper und die negativen Schlagzeilen um den Intendanten Peter Spuhler ins Gerede gekommen, es drohen weitere Publikumsabwanderungen, das Haus steht vier Jahre nach der Intendanzübernahme nicht so gut da, wie man es erwarten kann und muß. Karlsruhe und Umland boomen und wachsen, am Staatstheater fehlt ein durchdachtes Konzept. Spamalot muß ein Erfolg werden - deshalb gab das Staatstheater die Regie ab, und zwar an Ingmar Otto, den Intendanten des Karlsruher Kammertheaters, der (im Gegensatz zu seinen lediglich administrierenden und delegierenden Kollegen in der Theaterleitung des Staatstheaters) selber künstlerisch tätig ist und weiß, wie man inszeniert. Und Spamalot wird wohl auch ein Erfolg, denn es ist wirklich ein opulent und einfallsreich in Szene gesetztes und von allen Beteiligten hochmotiviert umgesetztes Musical bei dem man sich stets amüsiert.
Donnerstag, 24. September 2015
Symphoniekonzerte 2015/16
Ungewöhnlich spät hat man diesmal erst alle Programmpunkte zusammen, bis zuletzt hat man die Zusammenstellung geändert. Und das obwohl man sich einen "Orchesterdirektor" und einen "Stellvertretenden Orchesterdirektor" leistet. 2014/15 war ein Ruhmesblatt für Justin Brown und die Badische Staatskapelle, in der kommenden Spielzeit wird man wieder etwas traditioneller:
Verdi - Falstaff, 23.09.2015
Weiterhin viel Spaß und sehr gute musikalische Eindrücke liefert der Karlsruher Falstaff. Gegenüber der Premiere im Juli gibt es nun auch alternative Besetzungen zu hören.
Sonntag, 20. September 2015
Theaterfest, 19.09.2015
Das Badische Staatstheater hat seit dem Intendanzbeginn Peter Spuhlers ein ständiges Problem mit Qualität und Format. Das zeigte sich auch gestern. Der wie üblich ausverkaufte Spielzeit-Cocktail, moderiert wie seit vielen Jahren üblich von Heiner Kondschak, hatte wenige starke und einige sehr schwache Momente. Die Sparten wurden nicht mehr getrennt, sondern präsentierten sich mit einzelnen Programmpunkten abwechselnd - eine gute Neuerung; der Unterhaltungswert stieg deshalb aber (noch) nicht, nur wenige Male sprang ein Funken über. Zu hören und sehen waren u.a.
Montag, 14. September 2015
Programm des Karlsruher Theaterfests und Spielzeitcocktails am 19.09.2015
Eröffnung des Theaterfests und Begrüßung durch Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup und Generalintendant Peter Spuhler
11.00 GARTENBÜHNE VOR DEM THEATER
Weitere Programmpunkte sind u.a.:
11.00 GARTENBÜHNE VOR DEM THEATER
Weitere Programmpunkte sind u.a.:
Freitag, 4. September 2015
Versteckte Preiserhöhungen am Staatstheater
Am Badischen Staatstheater betont man in den letzten Jahren ja gerne, wie "politisch" man doch sei. Aufmerksame Beobachter werden dem vielleicht widersprechen, denn als politisch verstehen einige vielleicht doch eher, kritische und unbequeme Fragen zu stellen und nicht, politisch korrekt den Zeigefinger zu erheben. Aber darüber ein anderes mal mehr. Ein wichtiges Indiz sind Handlungen, nicht Worte oder Bekenntnisse, und es wird einigen bereits aufgefallen sein, daß man im Großen Haus jahrzehntelang Bewährtes kippt, ein neues Modell für die Kategorien der Sitzplätze etabliert und damit heimlich die Preise erhöht hat. Intendant Spuhler "wirtschaftsliberalisiert" die Zuschauerstruktur mit der unschönen Konsequenzen, daß ein Drittel der Sitzplätze der beiden günstigsten Preiskategorie wegfallen. Folgende Änderungen gibt es:
Dienstag, 1. September 2015
Deutschlandfunk-Musikfeature: "Auf nach Carols-Ruhe"
Der Hinweis erreichte mich leider zu spät: Am 31.08.2015 berichtete der Deutschlandfunk über die Badische Staatskapelle und ergänzte seinen Programmhinweis mit den schönen Worten:
"Aus dem Kulturleben der lebendigen Großstadt ist die Badische Staatskapelle Karlsruhe heute als Imageträger und Aushängeschild mit ihren vielfältigen Aktivitäten nicht mehr wegzudenken."
Hier der Link zum Deutschlandfunk: http://www.deutschlandfunk.de/die-badische-staatskapelle-karlsruhe-auf-nach-carols-ruhe.1992.de.html?dram:article_id=326346
Der in Karlsruhe ansässige Musikjournalist Georg Waßmuth, der den hochinteressanten und unbedingt hörenswerten 50minütigen Beitrag gestaltete, wird vorübergehend einen Mitschnitt der Sendung zum Anhören zur Verfügung stellen, und zwar hier:
https://soundcloud.com/geowas/auf-nach-carols-ruhe-die-badische-staatskapelle-karlsruhe?utm_source=soundcloud&utm_campaign=share&utm_medium=email
"Aus dem Kulturleben der lebendigen Großstadt ist die Badische Staatskapelle Karlsruhe heute als Imageträger und Aushängeschild mit ihren vielfältigen Aktivitäten nicht mehr wegzudenken."
Hier der Link zum Deutschlandfunk: http://www.deutschlandfunk.de/die-badische-staatskapelle-karlsruhe-auf-nach-carols-ruhe.1992.de.html?dram:article_id=326346
Der in Karlsruhe ansässige Musikjournalist Georg Waßmuth, der den hochinteressanten und unbedingt hörenswerten 50minütigen Beitrag gestaltete, wird vorübergehend einen Mitschnitt der Sendung zum Anhören zur Verfügung stellen, und zwar hier:
https://soundcloud.com/geowas/
Die kommende Spielzeit 2015/16 im Überblick
Im fünften Jahr seiner Intendanz gibt Peter Spuhler dem Publikum folgendes Rätsel auf: "Für mich ist das vorliegende Programm mit zahlreichen Herzensprojekten das schönste der Jahre, die ich bisher in und für Karlsruhe verantworten durfte." Über diese Herzensprojekte kann man thematisch und programmatisch rätseln. Tatsächlich gibt es einige Umstellungen zu beobachten:
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